Ich małe eine Stadt, die du nicht siehst (2020-2021) 

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Das Konzept für ein partizipatives Format in Hellersdorf in Kooperation mit dem Bürgergarten Helle Oase (KIDS &CO), JFE Eastend Berlin wurde entwickelt. Das Projekt widmete sich der Stadt- und Naturwahrnehmung und -aneignung um Kinder- Jugendkultur in Hellersdorf sichtbar zu mache. Es fanden künstlerische Exkursionen an verschiedene Orte Berlins statt. Die Teilnehmer:innen lernten über urbane Natur, die Stadt, neue Medien, Video- und Audioschnitt. Die Ergebnisse des Projekts sind unter folgenden Links abrufbar: www.instagram.com/ichmaleeinestadt/   und www.ichmaleeinestadt.cargo.site
Die Kinder und Jugendliche haben ihre Stadt gemeinsam erfahren und verschiedene künstlerische Formate ausprobiert. Den sozialen Kontakt in/nach Zeiten der Coronapandemie haben die Teilnehmer:innen als besonders wohltuend beschrieben. Viele berichteten, dass sie sich während der Pandemie alleine und einsam gefühlt haben. Vor diesem Hintergrund waren wir besonders froh, einen Beitrag dazu zu leisten, soziale Interaktion zwischen Menschen der Zielgruppe zu ermöglichen. https://www.youtube.com/watch?v=ZIwIguHEBIw 

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Urban Investigations (Herbst 2021)

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In Kooperation mit Schalasch e.V., Wedding und Mehrgenerationenhaus „Buntes Haus“ | Roter Baum Berlin UG wurde das Projekt im Rahmen der Herbstferien entwickelt. Die Teilnehmenden haben die Stadt als das Produkt eigener Gestaltungsentscheidungen erkannt und haben in ihrem “Urban-Buch” darüber reflektiert. Dies erfolgte sowohl durch künstlerische Methoden wie Druck oder Zeichnung, als auch durch kurze Texte oder Gedichte.
Es wurden graphische Techniken (Eco-Prints) auf ausrangierten Objekten angewandt. Über die klassischen künstlerisch-gestalterischen Techniken hinaus haben wir neue Technologien einsetzt. Verschiedene kleine Handyvideos und eigene Soundscapes ergeben eine audiovisuelle Collage (Instagram): https://www.instagram.com/urbaninvestigations Die Kunstwerke, die Kinder und Jugendliche zusammen mit den Künstler:innen Andrej Zwetzig und Anastasia Usatova erstellt haben, fanden sowohl ein physisch präsentes als auch ein virtuelles Publikum. Als “Stadtpiraten” des Großstadtdschungels haben die Teilnehmenden einen Mini-Garten mit im Herbst gedeihenden Pflanzen angelegt. Die Teilnehmer:innen des Projektes machen die Erfahrung, dass sie nicht nur passive Mitglieder der Gesellschaft sind, sondern auch die Rolle von aktiven Gestalter:innen einnehmen können. Hierbei gilt es nicht nur eigene Ideen verwirklichen zu wollen, sondern sich auch mit anderen Teilnehmer:innen abzustimmen und Kompromisse einzugehen. Insoweit trägt das Projekt auch zur Demokratiebildung bei. Noch wichtiger allerdings ist in den Augen der Dozent:innen das o.g. Entdecken und Erleben von Gestaltungsmöglichkeiten im eigenen Lebensumfeld. Gleichzeitig die Erfahrung, diese Gestaltungswünsche nicht nur vorstellen, sondern auch tatsächlich umsetzen zu können.

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